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Eselrock in Wesel 13.06.2015

Manche Geschichten beginnen in der Vergangenheit. Ansonsten würde man sie wohl auch nicht geschichte nennen, sondern Erdkunde oder Biologie…. whatever.
Jedenfalls kennen wir die netten Leute um Simon Bleckmann und Moritz Hippich jetzt doch schon ne Weile. Es war 2007 als man zum ersten Mal gemeinsam einige Hektoliter JackyCola auf die damals noch jungfräulichen Hüften ludt.
Mittlerweile haben diese Kalorien einen festen Platz dort eingenommen, was aber weder uns, noch unsere Maßanzugsschneiderei stört. „Alles gut“ meinte neulich Ottfried Fischer zu uns…
So geschah es also, dass wir einen Vertrag unterschrieben, der uns dazu befugte auf dem diesjährigen EselrockFestival zu spielen. Nach 2008 war dies also unser zweiter Auftritt im ehrwürdigen Heubergpark in Wesel. Doch damit gehörten wir noch lange nicht zum Inventar. Dies galt es sich also an diesem Tag zu erarbeiten….

Wir begannen den Tag also mit Aufstehen. Das fiel nicht jedem leicht, da einige aus unserer Band am Abend zuvor noch ein bisschen Rock ’n Roll spielten, und somit bereits dem bösen Alkohol in die Falle gegangen sind. Die einen Covic, die anderen weniger.
Jedenfalls fuhren wir so gegen 7:30 Uhr mit unserem „CandyVan“ in Richtung Wesel.
Pascal hat einen seiner Lebesgefährten mitgebracht, für den wir die ganze Fahrt nach einem passenden Namen suchten. Wir einigten uns auf Abu oder Quicky.
Das wars dann eigentlich schon an spannenden Themen….
Da man ein Review so aber leider nicht beenden kann, überlege ich mir noch ein paar lustige Sachen, die sich vielleicht so oder so ähnlich zugetragen haben könnten…

Wir kamen so gegen 12 oder 13 Uhr in Wesel an. Das Gelände des EselrockFestivals ist ca so groß wie Berlin, nur um einiges schöner. Simon und und sein Team aus Superhelden hat da ganz schön was in die Innenstadt gezimmert. Dies hat er sich auch mit einem eigenen AAA-Pass honoriert. Mit diesem war er praktisch der Ober-Babo.. also der real Badass auf dem Festival. Er durfte sogar ins Damenklo….

Als wir am morgen den Bus beladen hatten, hätten wir nochnicht erwartet, dass wir diesen auch wieder ausladen mussten. Dies wurde uns dann bewusst, als wir die Zufahrtsberechtigung in Form eines lässigen Winkens erhielten.
Der nette Herr Weigel von FlashForward half uns beim Ausladen und tauschte vermutlich meine Gibson Signature gegen eine alte Epiphone aus, wegen der er mich dann später auslachte… Nieder mit dem Proletariat. Dieser alte Kapitalist… 🙂

Um 14 Uhr standen wir dann auf der Welt, die die Bretter bedeutet, und rockten uns den Arsch ab. Spätestens beim dritten Song wurden wir bemerkt und beklatscht. Wir wedelten artig zurück!

Danach begann der eigentliche Teil unseres Ausflugs. Der Backstagebereich war gespickt mit netten Menschen, leckerem Essen, kühlen Erfrischungs- und Vernichtungsgetränken, sowie einer Playstation mit Flatscreen. Übel Techno!

11330655_854962507929469_507705235_nSo gingen die Stunden ins Land und die Getränke in uns. Die nette Familie Hippich hatte die Güte sich extra eine Wohnung gegenüber anzumieten, damit wir nach der Schufterei auf der Bühne kurz Duschen konnten. Endlich mal wieder eine Dusche. Es ist eine tolle Sache, wenn man nach mehreren Monaten seine echte Hausfarbe wieder sehen kann. Nur für Pascal war es nicht so toll. Sein Alpina-weiss-geziertes Hautbild enttäuschte den sonst so arabisch anmutenden Pascal dann doch ein wenig. Wir also Sonnenbrille auf und wieder rüber aufs Gelände. Pascal zeigen.

Es folgt wie in faste jedem Review ein derber Zeitsprung, von dem uns natürlich mal wieder die Hälfte entfallen ist.

Als dann fast die ganze Band halb nackt ein Flunkyballturnier angezettelt hatte und selbst die Beamten der Polizei mit einbezogen wurden (alkoholfrei natürlich) fielen im Backstage alle Dämme und wir wurden unserem Ruf als Backstageband mal wieder mehr als gerecht.
Ein bedeutender Dichte äußerte über uns einst folgenden Hashtag „#alsersterkommenalsletztergehen“.
Tja, sowas lernt man eben auf dem Dorf.

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Nachdem die Securities dann nachts die Bluthunde auf uns loslassen wollten, sind wir dann mit einem seltsamen Taxifahrer in die Weseler Innenstadt gefahren, wo in einem kleinen Schuppen noch eine Aftershowparty stattfinden sollte. Diese Aftershowparty bestand zu 90% aus uns und noch ein paar Menschen aus Wesel…
Als dann endlich Simon, Moritz, Stefan und der kleine Basser von CrashDown eintrudelten fiel uns ein kleiner Stein vom Herzen und ein Schluck Bier aus dem Mund.
Jedoch muss man sagen, dass der Lakritzschnaps fürchterlich nach Lakritze schmeckt, was natürlich echt scheisse ist, wenn man Lakritze nicht mag. Aber kann man ja so nicht wissen… Vor allem „nem gschenkte Gaul guckt ma net ins Maul“ ! Also Augen zu und ca 20 davon rein. Danke Stefan!

Der gute Stefan und seine Haushaltsdame mit Spezialberechtigung nahmen uns irgendwann unter den Arm, um gemeinsam am Taxistand den Sonnenaufgang zu betrachten. Episch – mit tränengefüllten Augen – standen wir da und sahen der Sonne zu wie sie sich drehte. Immer schneller und schneller…

…Schlaf.

Kurze Zeit später kredenzte uns der Moritz dann eine fulminantes Frühstück mit allem was das Katerherz begehrte. Tausend Dank dafür!
Überraschenderweise war unser Bus bereits beladen und startklar. Also noch kurz ein bisschen mit Moritz geknutscht und dann ab in die Heimat.

Danke Wesel, danke Eselrock, danke Team und Freunde dort, danke Gott und danke auch an Abu oder Quicky!
Natürlich werden wir im nächsten Jahr wieder bei euch auf dem Eselrock spielen, keine Frage!! 🙂 Danke!

Die AbstinentenCombo JBC

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Falling in Reverse Support (Ka / Köln)

Manchmal dauert es einfach etwas länger, bis man wieder einigermaßen normal im Kopf wird. Dies trifft natürlich auf nichts besser zu, als auf die Faschingszeit.
Hierbei hat es sich ja gesellschaftlich etabliert, dass man sich Anfang des Jahres einfach mal eine Woche lang die Lichter ausballert. In diesem Jahr sollte dies alles etwas anders für uns sein.
Keiner von uns konnte es so richtig fassen, aber wir wurden gerade für zwei Shows als Support von Falling in Reverse gebucht.
Falling in Reverse ist für uns als ehemalige Seitenscheitel-Schrei-Sing-Band natürlich eine ziemlich große Hausnummer. Nicht nur der Ronnie als Rampengeneral, sondern auch die Vergangenheit bei Escape the Fate und nicht zuletzt seine sympathische, leicht kriminielle, Vergangenheit ließen uns erstmal den Kiefer offen stehen.
Wir durften wirklich unsere Jugendhelden supporten….
(Zeitsprung)
…Covic und David kehrten gerade von einem Entzug auf dem Mars zurück, als der mittlerweile 18 mal verheiratete Dougie gerade seinen 54sten Sohn kennenlernte. Pascal war noch etwas platt von den Medikamenten, die er seit 45 Jahren regelmäßig offiziell testet…
(der Zeitsprung ging jetzt dann doch etwas zu weit… wieder paar Jahre zurück. Wir schreiben das Jahr 2015.)

Valentinstag 2015. Ein Großteil unserer Freunde und Bekannten befand sich bereits im alljährlichen Delirium aus Trockenfarbe, lauter Mallorca-Bums-Musik und natürlich diversen KO-tropfenhaltigen Getränken. Fasching. Für uns hieß es in diesem Jahr jedoch „Du bist nicht du wenn du hungrig bist“.
Also fuhren wir mit einem schönen Bus vom „Team Mannheim“ nach Karlsruhe, wo wir zu allererst ehrfürchtig vor dem Falling in Reverse Nightliner zusammenklappten.
Darin sollte er also sitzen und plante vermutliche neue Anti-Drogen-Kampagnen oder schrieb Songs über sich und sein schweres Leben (aber hey.. er ist halt so. Auch noch the other day…usw.. )  … dieser Ronnie. Wir waren gespannt, ob er seinem Ruf gerecht werden konnte. Bisher nicht. Bisher war er nur im Bus (dass er in Wirklichkeit gerade mit seiner Uschi und dem Bodyguard in Karlsruhe rumtingelte wussten wir bis dahin nicht. Schließlich gingen wir ja davon aus, dass FIR gleich ihren Soundcheck machen.)

Wir also schön am Ausladen und Leute begrüßen, als wir feststellten, dass sich bereits jetzt die ersten Menschen vor dem Eingang sammelten. Wir kannten das nur von TokioHotel-Konzerten auf denen wir regelmäßig vor den Backstage-Eingängen campierten….
Dass es auch hier nicht wegen uns war, war klar. Aber dennoch sah das echt gut aus und lies die Vorfreude in den Nebenhoden kochen.

Soundcheck FIR… kein Ronnie weit und breit in Sicht. Die Band, die im übrigen aus abartig talentierten Musikern bestand, machte diesen Soundcheck ausgiebig und fein. Das fehlen des Frontman kompensierten alle ohne Probleme und wenn wir es nicht gewusst hätten, hätten wir glatt vermutet, dass der Ronnie garnicht alleine 5 Stimmen singt…
Der Basser sang jedenfalls 153 Oktaven über Null und auch der Drummer Ryan hatte ein Goldkehlchen mit bösen Geistern drin. Die 35 Finger, mit denen der Gitarrero die Tonleiter hoch und runterfiedelte bewegten sich so schnell, dass nichtmal Marcel Reif diese in Zeitlupe hätte kommentieren können.

Gut, wir waren dann mal wieder ein bisschen platt, aber nach wie vor etwas… ja ein klein wenig,… NERVÖS. Dies lag halt vor allem daran, dass wir auch gerne mal unseren Soundcheck machen wollten. Ich mein… das Substage ist groß, die Bühne auch und die Anlage drückt einem den Bauchnabel durch das Rückgrat… Von daher wussten wir, dass die Eingangstüren um 19 uhr geöffnet werden wollten… Es war mittlerweile 18:30 Uhr und wir hatten noch nichtmal die Bühne betreten dürfen. Egal, wir sind ziemlich pflegeleicht und haben das mit 1-2 Bier akzeptiert.
Als es dann endlich auch für uns losging, hatten wir keine Grenzen mehr. In Weltrekordzeit absolvierten wir unseren Aufbau inkl. Soundcheck in 19 Minuten. Das ist für Schlagzeug, Sampler, 3 Gitarren, Bass und 4 Vocals eine ziemlich akzeptable Zeit. Alles gut soweit. Schleußen öffnen.

Wir machten es uns dann kurz in unserem Backstagraum gemütlich. Dieser hatte 4 Wände, ein Kleiderhaken, eine Decke und eine Tür. Außerdem war er mit 4 Stühlen aufgepeppt.
Mehr war da nicht. OK, da wir zu 5t sind haben wir uns halt die Stühle geteilt, aber das kann man ja dort nicht wissen. 🙂
Wir durften uns dann aber vom herrlichen Buffet bedienen, welches in der extra für FIR gebauten Küche für sie und ihre Crew zubereitet wurde. Das war sehr lecker und wir fühlten uns schon wie kleine Rockstars… Kulinarisch waren wir befriedigt.

Ui, 20 Uhr.. .Stagetime… Wir so „Yeah yeah“ , „you’re the voice ohhoohohoooo“, „danke. danke danke“ … und voll am abgehn und grinsen und freuen.
Setliste durch, Zugabe spielen dürfen, nassgeschwitzt – erfolgreich.
Viel mehr können wir dazu nicht schreiben, da es uns sonst den Tisch vors Gesicht hebt… Es war einfach unbeschreiblich geil. Hammer Publikum, super Bühne und Vorfreude auf FIR.
Mittlerweile hat uns auch der Ronnie mit seiner Aura verzaubert. Er betritt den Raum und es wird still… Naja, was erwartet man von einem Mitglied der Top50 der „Greatest Rockstars alive“? …gut, Hotelzimmer verwüsten und so… aber wir glauben das hat er hinter sich. Er wirkte friedlich und brüllte nur kurz das Essen an.

Wir feierten noch ein wenig die grandiose Show von FIR ab und begaben uns dann ganz rockstarmäßig so um 23 uhr nach Hause ins Bett.
Wir wollten ja am nächsten Tag fit sein für Köln.

Sonntag, 15.02.2015: Morgens halb 10 in Deutschland. Erstmal den Hammer weglegen….
Erledigt. Der Bus war gottseidank noch prall mit unserem Equipment gefüllt, wodurch wir uns die unnötige Ein- und Ausräumaktion sparen konnten. So warteten wir also nur noch auf den Ben von Fathead, der uns bei den Gigs als Mutter Theresa begleitete. Ja, auch wir brauchen eine starke Schulter an der wir uns ausweinen können… für uns reichte aber auch der Ben.
Los gehts – Abfahrt…. Faschingssonntag und wir fahren nach Köln… Sehr verrückt.

Dort angekommen erwartete uns ein ähnliches Spiel… Soundcheck kurz vor Opening, aber egal. Mittlerweile konnten wir beim Soundcheck von FIR ja bereits mittanzen und kannten auch die Songs des Mischers bereits auswendig.
Auch hier haben sich schon mittags viele Leute vor den Toren versammelt, was uns die Nervosität nicht unbedingt nahm..

Stagetime- Fuck, was ist denn das? Der Laden mal wieder voll, die Leute superklasse… Wir wussten garnicht richtig wie uns geschah, als wir jeden Song brav applaudiert bekamen… Das hatten wir nicht erwartet. Als Vorband hat man normalerweise ja hauptsächlich die Aufgabe bis zum Schluss durchzuhalten, ohne ein paar Bierkisten am Kopf zu haben… Hier war es anders. Wir passten scheinbar recht gut zur Zielgruppe von FIR. Dougie referierte auf der Bühne noch einige Sätze über seine Brustwarzen, dann gingen wir verschwitzt in unseren Backstageraum und ließen uns einige bier schmecken. An diesem Abend war unser Backstageraum richtig klasse. Wir hatten sogar genügend Sitzmöglichkeiten. Leider nicht genügend Bier. Da FIR ihre Show mittlerweile erfolgreich absolviert hatten gingen wir kurzerhand zu ihnen rüber und fragten höflich nach einem Bier.
Natürlich blickten wir keinem der Anwesenden in die Augen und selbstverständlich stellten wir die Frage mit gesenktem Kopf und kniend. Und englisch.
Ein bekannt klingendes „Of Course, take two or three…“ erheiterte uns in kürzester Zeit. Der Ronnie verschenkt sein Bier. Der muss es ja haben… alter Angeber 🙂
Somit waren wir jedenfalls offiziell in ihrem Backstageraum eingezogen und hatten noch einige lustige Gespräche und genauso lustige Getränke mit der ganzen Truppe.
Leider hat Köln in diesem Viertel um kurz vor 4 uhr nichtmehr allzuviel zu bieten, weshalb wir noch kurz unseren betrunkenen Pascal in den Nightliner der Rocker stellten.
Gut, dass der Durchgang im FIR-Nightliner nicht allzubreit ist, sonst wäre der allzubreite Pascal wohl umgefallen…
Unser lieber Ben hatte sich an diesem Abend freiwillig als Fahrer gemeldet, was ihm spätestens jetzt ein bisschen auf die Eier ging. Also fuhr er uns zum Hotel wo wir begannen unser Hotelzimmer zu verwüsten.
Covic steckte einen Karton eines Sixpacks oben aufs Bett und David lies einen Kronkorken auf den Boden fallen… Dann haben wir den Wasserhahn kurz aufgedreht und den Föhn eingeschaltet. Brutal Rockstar einfach…. Tja, damit muss so ein Hotel nunmal rechnen, wenn Weltstars wie wir dort einmarschieren. Aber hey… so muss man das machen, haben uns die Jungs vorher beigebracht.
Am nächsten morgen haben wir den Kronkorken und das Stück Karton aufgeräumt. Das Rockstar-Ding war ja jetzt irgendwie schon wieder vorbei.

Wir fuhren 1203 Stunden heim und gingen duschen. Es war schön. Nee… es war genial… Hmm…. eigentlich auch nicht. ES WAR GIGANTISCH. Wir warn stolz wie Filzläuse in Prag und konnten unser Glück garnicht fassen. Soviele CDs und T-Shirts verkauft. Soviele neue Fans kennegelernt und dazugewonnen. Ronnie Radlader und seine Boys kennegelernt. Im Substage gespielt. In Köln gespielt… Wir waren sowas von happy, dass wir beschlossen weiterhin zusammen Musik zu machen.
Daumen hoch ihr alle!

Eure Lieblingsvorband

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MiniTour nach Moers und Emmerich

Es begab sich zu der Zeit, zu der sich ein Durchschnittsbürger nochmals gemütlich auf dem Badvorleger umdreht und weiterschläft. Freitagmorgen, 13:30 Uhr. Treffpunkt Proberaum, Password – Swordfish.
Da wir an Wochenenden grundsätzlich nicht genau wissen, was wir so mit uns anfangen sollen, haben wir uns mal wieder auf eine kleine Konzerttour eingelassen. Diesmal soll uns unsere Reise ins beschauliche Moers und nach Emmerich führen. Beide Weltmetropolen beherbergten uns bereits im Jahre 2008 und hinterließen einen entsprechend positiven Eindruck, was uns die Vorfreude natürlich umso lustiger machte.
Für unsere kleine Exkursion konnten wir unseren emmericherprobten Maurice als Mercher und Psychologe begeistern. Der Jul stand also, wie gewohnt, viel zu früh am Treffpunkt und hatte mal wieder vergessen etwas zu essen. Das sieht man ihm nicht unbedingt an, aber wer die Snickerswerbung kennt, kann sich in etwa vorstellen welche Folgen dieses Verhalten immer mal wieder hat. Egal, man kennt sich ja.
Jedenfalls kam auch der gute Maurice um 14 Uhr vorgefahren. Natürlich, als einziger der Truppe, mit einem neuen Wagen. Ob wir hier als Rockstars irgendwo den Zug verpasst hatten, oder ob es einfach so sein muss, können wir nach wie vor nicht genau sagen. Jedenfalls sind wir Musiker immer froh, wenn unsere Kisten überhaupt anspringen. Maurice hat ne Sitzheizung und solche Sachen… Wir glauben er hat es geschafft. Vielleicht ist auch genau dies der Grund, warum er gerne mit uns auf Tour geht. Vielleicht genießt er es einfach mal wieder ins untere Ende der Nahrungskette integriert zu werden und sich mit normalem Pöbel abzugeben. Sowas formt ja in gewisser Weise den Charakter.
Aufgrund seiner Lebenserfahrung hat er 5 nagelneue Warnwesten besorgt. Vielleicht für unsere Sicherheit, vielleicht aber auch nur um uns zu sagen „hey, ich kanns mir leisten“. Egal. Der mittlerweile eingetroffene Pascal zog sich gleich mal eine über. So konnte man ihn plötzlich selbst vor einer weissen Hausfassade erkennen….
Doug und David waren mittlerweile auch da und erzählten Sachen. Der geübte Leser stellt spätestens jetzt fest, dass sich in unserer Bandgeschichte einige Dinge immer wieder wiederholen… Ein immer wiederkehrendes Phänomen ist das konsequent verplante Zeitmanagement von unserem Drummer Covic. Obwohl er zeitliche Abfolgen, korrekte Einsätze und durchgetaktete Abläufe eigentlich ziemlich gut beherrscht, stößt er bei Treffpunktzeiten nach wie vor an seine Grenzen. Er schafft es eigentlich meist recht selten pünktlich zu sein, und dies, obwohl Dougs Uhr noch viel falscher tickt als alles andere auf der Welt. Bei Doug wissen wir mittlerweile, dass ihn eine Abfahrtszeit von 11:30Uhr dann zumindest pünktlich um 14 Uhr da sein lässt. Somit können wir das in gewisser Weise steuern. Ist zwar mit Rechnen verbunden, aber wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Nicht oft genug…

Nachdem wir also den von Doug besorgten Bus mit unseren Instrumenten in guter alter Tetrismanier eingeladen hatten, tauchte auch unser Drummer in seinem feinsten Zwirn auf. Also, kurz nen blöden Spruch zu seiner Kluft und dann eingecheckt.
Wir hatte mal wieder das gute Gefühl, dass wir nichts vergessen hatten. Das haben wir immer. Leider trügt dieses Gefühl doch recht oft.
Egal, wir haben ja Maurice dabei. Der hat sicher auch eine Mastercard… von daher – alles cool.

Über eine Busfahrt mit 6 männlichen Stewardessen braucht man nicht viel zu erzählen. Es hat was von „Zurück in die Zukunft“ und „Hot Rod“. Letzteres lief natürlich mal wieder in Endlosschleife über den Mac vom Pascal. Es wurde gelacht, geweint und getanzt. Wir stehn auf Parties. Ein Spass wars. Sonntag abends kamen wir wieder heim. Es war schön.

Wir hoffen euch hat unser Review gefallen und wir konnten euch erneut einen Einblick verschaffen, wie toll eine kleine Tour sein kann.

OK, eine Kleinigkeit können wir noch berichten…
Wir kamen irgendwann freitags nach gefühlten 200 Stunden im Stau im guten alten Moers an. Unser alter Kumpane Simon, seines Zeichens größter Fan von „no one else“ (dies war ein Song, den wir im Jahr 1492 zusammen mit Kolumbus geschrieben haben und ihn bei Coca-Cola auf nen Sampler klatschen durften. Ab diesem Zeitpunkt war Simon der einzige, der sich die Nummer täglich 100 Mal anhörte…) Jedenfalls nahm uns dieser Simon herzlich in Empfang. Er hat zusammen mit Freunden und Sklaven ein tolles Festival aus dem Boden gestampft. „Henri Festival“ hat er es getauft. Der Name war Programm und versprach genau DIES!
IMAG0660Wir hatten ein eigenes Zelt mit Heizpilz im Außenbereich. Mit unseren Getränkemarken fühlten wir uns fast wie die Großen in diesem Business. Das Essen war grandios.
Nachdem bereits einige Bands die Bühne zerlegen durften, waren wir schließlich auch an der Reihe. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Getränkemarken komplett in Bier umgetauscht wurden. 35 Minuten und ein paar zerquetschte. Das war die Ausbeute dieses Gigs. Wir hatten eine Menge Spaß auf der Bühne.

Genächtigt wurde in einer Art Jugenherberge. 5/6 der Truppe mussten sich natürlich um 2 Uhr nachts noch mit einem Taxi nach Duisburg fahren lassen um dort noch weitere Getränke zu konsumieren. Das eine Sechstel, welches das Los des Busfahrers gezogen hatte, begab sich gleich in eines der Stockbetten. Ohne Licht und sonstige Errungenschaften der Wissenschaft, misslang letztendlich auch der verzweifelte Versuch die Treppe des Hochbetts zu benutzen. Somit endete der Ausflug zum WC beinahe ziemlich unsanft auf dem Zimmerboden. Der Ausstieg endete schmerzhaft, was aber einen echten Profi nicht davon abhält mit blauen Flecken dennoch die sanitäre Einrichtung aufzusuchen. Das nur der Vollständigkeit halber. IMAG0668
Irgendwann morgens kamen dann die 5 Ausflügler von ihrer Reise zurück. Fast rechtzeitig zum Frühstück, welches man sich mit selbstgebackener Marmelade und frisch gepfücktem Brot schmecken lies.
Wenngleich einer unserer Musiker auch nichtmehr ganz Herr über seine Flatulenzen war, war es dennoch ein leckerer Schmaus…

Das schöne Moers liesen wir also hinter uns und begaben uns auf den aufregenden Weg ins ca 100km entfernte Emmerich. Emmerich erkennt man eigentlich daran, dass jedes Haus mit rotbraunen Backsteinen verklinkert ist. Wer auch immer auf diese Idee gekommen ist, war sich offensichtlich der monotonie dieser architektonischen Kunst nicht ganz bewußt. Selbst unser Navi stieg hier aus, da es weder Straßen, noch Häuser und erst recht das GPS-Signal nichtmehr auseinanderhalten konnte.

Aufgrund unserer überragenden nautischen Fähigkeiten kamen wir dennoch irgendwie an unserem Übernachtungsdomizil an. Es war eine Dachgeschoßwohnung bei einer sehr netten Familie. Die Dachgeschoßwohnung hatte den Charme einer kleinen Rentner-Wellness-Oase und versprühte auch einen entsprechenden Duft. Das störte uns aber wenig, da unser Duft wohl mittlerweile ebenfalls seinesgleichen suchte.

IMAG0673Also, Fernseh an… Formel 1…
Dann alle zusammen zum Kaufland, gesundes Essen kaufen. Es lief, wie so oft auf irgendwelche schnellen Gerichte ohne großen kulinarischen Anspruch hinaus. Wir sind Männer, und obwohl wir alle irgendwie gut kochen können, wollte sich keiner die Blöse geben und sich als adäquater Hausmann outen. Also wurde eben Fastfoodzeug gekauft.

Gesättigt fuhren wir gemeinsam zu unserem heutigen Auftrittsort. Das Juca am Brink, welches nichts mit Palmenparadies zu tun hatte, sondern für JUgendCAfé stand.
Kaffee gabs nicht, dafür aber Gulaschsuppe. Die Jungens von FreakOutRadio waren schon fleißig am Aufbauen. Das sah nach Arbeit aus. Also luden wir unseren Bus aus und flüchteten schnell wieder in unser Gästehaus. So oder so ähnlich neigte sich dann der Tag dem Ende zu und wir begaben uns wieder zurück zum Ort des Geschehens, wo sich bereits mehr als 2 Personen im Publikum befanden. -ZEITSPRUNG- wwooow, was für ein Gig. Wir hatten die Ehre 1-3 Zugaben spielen zu dürfen und konnten auch zeigen wie schlecht unser Hochdeutsch sich durch ein Mikrofon anhört. Die Gags, die wir uns vor jedem Auftritt von Harald Juhnke notierten, kamen natürlich wie gewohnt gut an. Bei uns.
Nachdem wir uns danna lso aus den verschwitzten Klamotten gepellt hatten gingen wir mit den Leuten dort noch auf ein kleines Bierchen in das Musikerpub vor Ort. Maurice kannte diesen Ort noch von 2008, weshalb er sich zuerst noch ein wenig scheute die Schwelle zu betreten. Egal, er ging mit. Wir spielten also mit unseren neuen Freunden noch eine Runde Schock (die spielen das viel langsamer als wir. Das liegt wohl daran, dass bei ihnen der Schwerpunkt des Trinkspiels auf dem „SPIEL“ lag… war auch mal ne neue Erfahrung für uns).
Danach fuhren wir genüsslich in unsere Bude in Emmerich. Verteilt auf 3 Zimmerböden kochten wir uns noch einige Suppengerichte und schliefen dann zu den Bildern und Dialogen von Hartz4-TV friedlich ein.
Der nächste Morgen war hell. Freundlich. Früh.
Die Rückfahr dementsprechend zäh, aber immerhin ohne Stau. Gewisse Erinnerungslücken verkürzen diesen Teil nun ein wenig.
Wir kamen zuhause an, luden aus, highfiveten uns zum Abschied und gingen unserer Wege.

So, und wenn das jetzt kein Rockstarleben ist, was dann???

Danke für eure Aufmerksamkeit. Für Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung.
Eure JBC-Allstars
PS: hier noch ein Vorher-Nachher-Bild
jbc vorher nachher

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Kupferdächle HIWYHI-Tour

Heute gibt es hier an dieser Stelle anstatt eines lang ausgearbeiteten Reviews nur ein kurzes Kochrezept:

Zutaten: 3 Bands aus einem HIWYHI-Tourbus, 2 Bands aus der Region, 1 Kupferdächle, nette Menschen.
Zubereitung: MAS auf die Bühne, Goldmannpark mit FlashForward und Fox Named King dazugeben und gut verrühren. Dann mit einer kleinen Briese JoyBecameClear abschmecken. Nach belieben mit Bier verfeinern! FERTIG ist ein herrlich schmackhaftes Gericht für Oktobertage mit 25 Grad.

So oder so ähnlich würde Beethoven diesen Tag beschreiben, sofern er nicht gerade mit Komponieren beschäftigt gewesen wäre. Doch, da wir leider nicht Beethoven sind und auch sonst recht wenig Ahnung von Kochrezepten haben, wollen wir den letzten Samstag nochmals mit einigen Worten revuepassieren lassen.

Es begann ca 5 Tage vor dem Konzert. Der kleine Pascal und der auch nicht große Jul hätten eigentlich am 18.10. 2014 ihre musikalische Kompetenz bei einem Geburtstag mit der Unpluggedband “Bionic5″ zur Schau gestellt, doch leider wurde dieser Geburtstag abgesagt. Dies eröffnete den krossen Easycorerern von JoyBecameClear natürlich ruckzuck ganz neue Möglichkeiten einer sinnlosen Wochenendgestaltung…. Um diesem allerdings vorzubeugen griff der Jul beherzt zum Telefonapparat und unterrichtete die, seit Jahren mit der Band verschwägerten, Nova. Da dieses nette Mädchen das Booking für den nicht minder netten Moritz und dessen Tour machte, sahen wir es als unsere Pflicht an, uns für einen Slot der Show in Pforzheim aufzudrängen.
Der Moritz hatte vor einigen Jahren keine Lust mehr sein Geld mit Menschenhandel und Schutzgelderpressung zu ergaunern und dachte sich deshalb “Ach… gründe ich doch einfach ein kleines Modelabel”! Dies hat er dann nicht nur gedacht sondern auch getan. Mit dem kurznamigen Label “Home is where your heart is” hat er sich somit den Traum erfüllt seine Kenntnisse in Mode und Klamotten mit seiner Erfahrung in puncto Menschenhandel und Erpressung zu kombinieren. Daraus ergab sich dann eine Tour mit 3 Bands in einem, vermutlich geklauten, Nightliner durch ganz Deutschland. ….das ist ein ziemlich netter Zug vom guten Moritz, weil er somit nicht nur seine Anziehsachen perfekt vermarkten kann, sondern auch jungen Bands die Möglichkeit bietet Konzerte vor echten Menschen zu spielen und danach im trockenen schlafen zu können.

Kurz und knapp: Die Nova und der Moritz freuten sich nen Furz aus der Hüfte. Hatten sie uns doch bereits vor einigen Wochen für diesen Termin angefragt, wo wir allerdings noch absagen mussten. Nun standen die Vorzeichen eben wieder anders und wir hatten innerhalb von 10 Minuten einen Gig in 5 Tagen ausgemacht. Freude machte sich weltweit breit.

Das Kupferdächle war für uns auch kein unbekannter Ort. Durften wir doch hier bereits mehrere Male den Kopf an einem Balken auskugeln, der komischerweise quer über die Bühne gespannt war…
Dies passierte an jenem Samstag allerdings nicht, da das ganze im kleinen Raum im Keller des Kupferdächles stattfand. Kurzerhand haben Moritz und sein Team die alten Kisten, Heizöltanks und Winterreifen zur Seite geräumt und  eine kleine Bühne aus dem Boden gemeißelt. Darauf stellten sie zuerst Amps, dann Kabel und zum Schluss die Bands. Gut durchdachtes Konzept… Halleluja.

Wir hatten an diesem Tag die glorreiche Idee mit 25 Autos zu dem Auftritt zu fahren, weil wir uns wie immer nicht einigen konnten wer wann und wo und mit wem losfährt… Egal.
Um 18 Uhr waren wir also dann dort und begannen uns mit Cola und Fanta Mut anzutrinken. Doch zuerst halloten und highfiveten wir uns noch mit den netten Bands, die bereits ihre Liegen vorm Kupferdächle mit Handtüchern reserviert hatten. Wir fühlten uns wie im Urlaub und konnten die Ruhe und Entspannung vor Ort förmlich schmecken..
Schmecken lies man sich dann auch die Pizzas, die von einem jungen Pizza-und-Menschenhändler in passenden Kartons angetragen wurden und ihren Platz auf dem riesigen Büffet einnahmen.
Währenddessen enterten die RAP-Freunde von MAS die Bühne und eröffneten den Abend. Gefolgt von den virtuosen Musikakrobaten von Goldmanpark und FlashForward. Diese Jungs schmetterten uns mit einem 4 stimmigen Gesangsbrett einfach mal 3 Räume weiter. Da wurde uns bewusst wie schön Gesang eigentlich sein kann… aber hey… “Schuster bleib bei deinen Leisten” dachten wir uns und besonnen uns auf unsere Kernkompetenz. Noch während wir merkten, dass wir uns auf nicht vorhandene Fakten zu besinnen versuchten, betraten dann die deutschsingenden Buben von Fox named King den Bereich zwischen Schlagzeugstuhl und Menschenmasse. ACHTUNG ZEITSPRUNG:
Wir gingen auf die Bühne und zeigten uns, wie immer, von unserer professionellsten Seite. Gekonnt spielten wir mit Mikrofonen und unseren Saiteninstrumenten. Dabei heizten wir nicht nur dem Mischer, sondern auch uns mächtig ein.
Dann war der Line-Check beendet. Ca 20 Minuten… neuer Rekord! …es ging auch fast alles, bis auf die beiden mittleren Monitorboxen vom Jul. Dieser musste also alle Texte auswendig singen… (versteht ihr?! ..Monitorbox und so!? 1… höhöhööö!! verrückter Witz)

Vorbei, Applaus, Abbau.
Wir haben uns gefreut, dass trotz später Spielzeit noch einige Menschen unseren Klängen lauschten und mit uns Spaß hatten. Ebenso haben wir uns gefreut, dass wir einen Merchstand und Merch dabei hatten, den wir allerdings vergessen hatten aufzubauen und zu verkaufen. Erfreulich waren auch die ganzen Leute dort und das imaginäre Saitenpaket.
Vielen Dank an HIWYHI, Nova, die Bands aus dem Bus, die Menschen im Kellerraum und an Ben, der jetzt wieder eine joybecameclear-Emailadresse hat. Warum auch immer…

Das nächste Review schreiben wir nüchtern und besser lesbar. Versprochen.

Es grüßt euch mit dem Duft von Bier,
eure Tanzband JB Clear.

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Unsere EP ist erhältlich

Nach Jahren des Experimentierens und nach Installation sämtlicher Setups im Proberaum haben wir festgestellt, dass sich unsere Proberaumaufnahmen einfach irgendwie scheisse anhören. Für uns war das soweit OK, weil wir ja unseren Sound nicht anders gewohnt waren. Unseren treuen Fans war das scheinbar auch ziemlich egal, wodurch sich einige dieser musikalischen Highlights wohl noch heute auf diversen Festplatten eingenistet haben. …dass wir diese alten Aufnahmen nun als Backdoor-Trojaner verwenden werden, sollte euch alle nicht weiter schockieren. Lasst einfach eure Internetverbindung immer an und wunder euch nicht über seltsame Blinkorgien eures Routers… Das ist normal.
Jedenfalls haben wir uns gedacht… „hey, warum gehn wir nicht mal wohin, wo ein Mensch sich mit der Materie auskennt?“ …Gesagt getan… Wir reisten nach Türkheim zu Matthias Fischer in die Proton-Studios.
Dort knüppelten wir ihm und uns unsere 5-Track-EP um die Lenden. Das hat uns soviel Spass gemacht, dass wir die Dinger sogar gespeichert haben.

Nun ist der Tag gekommen an dem wir euch dieses Wunderwerk nicht länger vorenthalten wollen.
Jetzt gibts die EP bei eurem Metzger de Vertrauens oder als Digitaldownload hier:
Amazon: http://goo.gl/uDfqAs
iTunes: http://goo.gl/zeETPS
Spotify: http://goo.gl/m9mH7j

Für die ganz harten Fans haben wir alle Lyrics der EP auf einer Seite für euch zusammengeschrieben. Dadurch erwarten wir selbstverständlich auch eine gewisse Textsicherheit und auf die Lyrics abgestimmte Tanzbewegungen auf einem unserer bald anstehenden Livegigs.
Das wird sportlich.
Hier gehts zur Leseecke —> LYRICS

Wir verneigen uns vor eurem Eifer und danken euch für den Support.
In Liebe eure JBC-Dancecrew