Wo fängt man jetzt am besten an? Nach langer Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir unser heutiges Review einfach mit der Frage „Wo fängt man jetzt am besten an?“ beginnen möchten. Da wir dies aber bereits geschrieben haben und wir ja jetzt mittlerweile nicht mehr am Anfang des Reviews sind, hat sich dieses Problem auch schon erübrigt. *puuh* Der Anfang ist geschafft. Kommen wir nun zu einer kurzen Beschreibung der Ereignisse der letzten 3-4 Tage.

Wir haben unser Equipment in einen Bus geladen, sind mit unserer Silvia nach Berlin gefahren, haben in ein Hotel eingecheckt und haben am nächsten Tag vor dem Brandenburger Tor gespielt. Es war schönes Wetter. Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Dort war dann dunkel.

So, ich hoffe, wir konnten euch mit unserem Review ein bisschen von dem Feeling rüberbringen, das uns in Berlin begleitet hatte.

Mhh.. nicht? Habt ihr schon mal versucht die Farbe „rot“ zu beschreiben? Es gibt einfach gewisse Dinge, die lassen sich nicht so einfach in Worte fassen. Dazu gehört auch das was wir gerade erst erleben durften.

Beginnen wir also mit dem Zeitpunkt als wir uns in Huttenheim vor unserem Proberaum trafen.Es war Dienstag, 02.10.2007 um 10.17 Uhr. Ben und Jul kamen in gewohnter Posermanier mit dem frisch ausgeliehenen VW Bus angefahren. Er war schwarz und erinnerte uns irgendwie an „TokioHotel in erwachsen“ ?. David und Covic hatten sich zu diesem Zeitpunkt auch bereits vor dem Proberaum verirrt. Also haben wir uns kurz alle gefreut uns zu sehen. Covic haben wir noch kurz ausgelacht, weil er sich für die Fahrt extra was bequemes angezogen hatte und aussah als hätte er bei der Heilsarmee gebettelt… Egal, hauptsache ihm wars bequem.

Wir haben auch gar nicht lange gezögert und den Proberaum ausgeräumt, um den VW Bus mit selbigem zu füllen. Dies war auch schnell geschafft. …findet ihr das auch gerade so langweilig? Jeder kann sich doch eigentlich denken was eine Band macht bevor sie zu einem Konzert fährt… OK. Lassen wir das Gelabere. Machen wir einen Zeitsprung. …*Zeitsprung*

5 Minuten später kam Silvia und wir fuhren los.

Nach ungefähr 23Minuten Fahrt wurde es uns brutal langweilig und wir beschlossen uns an einer Tankstelle ein Spieleset zu kaufen mit Würfeln, Karten und so Kram. 9,99 Euro hat es gekostet und war eigentlich nichtmal so gut. Um ehrlich zu sein war es sehr scheisse. David und Jul haben also versucht während der Fahrt Karten zu spielen, was ihnen natürlich auch nicht sehr gut gelang. Covic hat Kreuzworträtsel gemacht und Ben… Mhh… was hat eigentlich Ben gemacht? …Wir wissen es nichtmehr aber er war sicher auch mit irgendetwas beschäftigt. In der Regel sind es seine Haare mit denen er sich beschäftigt. Ausserhalb der Regel auch. Er hatte vorne ja mehrere Spiegel, womit er sich die Langeweile auch gut vertreiben konnte. Trotzdem sah er immer noch gleich aus.

Dies stellten wir auch an allen Raststätten an denen wir unsere kleinen Blasen entleeren durften aufs neue fest. Was bei Raststätten auch immer ganz wichtig ist, ist (zwei „ist“ sind eigentlich voll die schlechte Grammatik, aber wen tut die Grammatik hier intressieren tun machen?) …jedenfalls ist es wichtig, dass man beim Weg zum Busch oder Baum immer gut nach unten schaut und jeden Schritt akribisch vorausplant. Denn oft kommt es vor, dass jemand etwas auf dem Rasen vergessen hat..wenn ihr wisst was ich meine.

Nach etlichen Kreuzworträtseln und CDs mit Gebrüll und Schlafversuchen waren wir ca 8 Stunden später in Berlin. Die Stadt war schon ein wenig größer als unser Heimatdorf mit 2700 Einwohnern.. Wenn auch nicht viel. Aber wir bemerkten dies, nachdem wir in Berlin ankamen und nach einer Stunde fahrt immer noch in Berlin waren. Seltsam… Den Fernsehturm, den wir zuvor nur von RTL kannten sahen wir als erstes, danach die Friedenssäule und dann den Reichstag. Und genau dort stockte uns der Atem. Es war ca 18.38 uhr als wir vor dem Reichstag in Berlin im Stadtstau standen und das Fester ungläubig runterkurbelten. Was wir dann hörten ließ uns alle etwas „mulmieren“. Also wir bekamen ein mulmiges Gefühl. Wir hörten unsere Kumpels von FATHEAD, wie sie gerade auf der Bühne abrockten. Wir konnten das natürlich nicht fassen und haben mitgesungen. Es war also wirklich so groß wie wir es prophezeit bekamen.

Durch Covics Navigationskünste und Silvias Großstadterprobtem Fahrstil fuhren wir kurze Zeit später am Brandenburger Tor vorbei. Dahinter stand die Bühne. Direkt am Brandenburger Tor… Und GENAU SO GROß… Jetzt hatten wir die Hosen irgendwie … etwas zweckentfremdet. Besoffen warn unsere Hosen. Sprich: voll.

Schnell weg von hier, dachten wir uns und fuhren zu unserem Hotel, welches eigentlich gar nicht uns gehörte, aber egal. Es war das Mövenpick Hotel und NEIN, es war nicht aus Eis und Marmelade. Es war gigantisch. Die netten Leute von Coca-cola haben uns dort bereits erwartet und geholfen unsere Sachen auszuladen.

Wenige Zeit später hatten wir coole Karten die als Zimmerschlüssel dienten. Covic und Jul hatten Zimmer Nummer 220, Ben und David die Nummer 358 und Silvias Nummer durften wir nicht kennen…

Die Zimmer waren gewaltig groß mit allem drum und dran. Leider sind wir erst mal 10 Minuten durch die Dunkelheit gelatscht, weil wir nicht wussten, dass man in so großen Hotels die Karte im Zimmer in einen schlitz stecken muss, dass das Licht angeht. Naja.. ? wir haben es dann irgendwann rausgefunden und waren zufrieden…. Bis wir bemerkten, dass das Badezimmer durchsichtig war. Eine Wand aus Glas trennte das Schlafzimmer vom Badezimmer ab. Ein Traum für Männer unter sich. …ihr könnt euch denken welch nette Aussichten wir in den 2 Tagen und Nächten dort hatten. ?

Ziemlich kaputt von der langen Fahrt stellten wir uns ersteinmal unter die Dusche. Also einer duschte, der andere schaute ihm vom Bett aus zu. : / Naja, wir kennen uns ja schon lange und man muss ja auch gelegentlich mal nach seinen Bandkollegen schauen, ob sie die richtigen Wege der Entwicklung eingeschlagen haben usw…

Lustig ist das.

Frisch geduscht und überhaupt nicht peinlich berührt fuhren wir mit dem Shuttle zum ersten Mal ans Brandenburger Tor zur Stage. …beschreiben lässt sich das Gefühl beim besten Willen nicht. Es war eine Mischung aus Nervosität, Stolz, Vorfreude und Diarrhö. So viele Menschen überall. Und wir wurden direkt unter dem Brandeburger Tor im VIP Bereich abgeladen. Unser LieblingsThomas empfing uns dort. Wir ihm natürlich gleich alle um den Hals gefallen (da wir ja geduscht hatten konnten wir dies mit bestem Gewissen tun). Ihm gefiel das so gut, dass er uns gleich unsere Backstagepässe und VIP-Pässe und schwarze Bändel und noch mal weisse Stoffbändel gab. 4 verschiedene Sachen. Uns war klar, dass dies ein wenig anders werden könnte als die Konzerte die wir zuvor gespielt hatten… ? Wozu die einzelnen Kontrollsachen waren, wissen wir immer noch nicht. Wir haben halt immer alles gezeigt. Wenn mans schon mal hat.. hehe.

Nachdem sich unser Puls langsam wieder bei 180 eingependelt hatte trafen wir auch schon die ersten bekannten Gesichter. Pink’s not red, Fathead und die ganzen Freunde von Coca-Cola…die uns ja dieses Jahr schon des öfteresn gesehen haben,..sich aber trotzdem immer wieder freuten uns zu sehen… Sie kamen sogar aus freien Stücken zu uns um uns zu begrüßen. Respekt. Vielleicht mochten sie uns ja wirklich 😀

Egal. Wir waren jetzt ein paar Minuten auf dem Gelände (also nur in den abgesperrten Bereichen, is ja klar) als plötzlich die Bühne von bekannten Klängen eingehüllt wurde. Es warn unsere HipHopfreunde von ITCHY POOPZKID. Ob wir sie als Freunde bezeichnen dürfen wissen wir nicht, deshalb haben wir HipHop dazugeschrieben. Naja.. aber da man HipHop ja eh vergessen kann, sind es wohl echt unsere Freunde.. ?! 😀 Wortspielerei und Unbeliebtmachen bei Leuten die ihre Hosen in die Socken stopfen gehört zu unseren Spezialitäten.

Jedenfalls rockten die Itchies die Bühne mal wieder ziemlich gut. Wobei der Ausdruck „Bühne“ vielleicht auch nicht gaaaaanz richtig war. Es handelte sich vielmehr um … eine Art… Schrein… einen PALAST vor dem Brandenburger Tor, vor dem genügend Platz war um die komplette Weltbevölkerung abzustellen. Inklusive Marsianer und Mondmenschen.

Hinterher trafen wir sie Backstage. Die Itchies. Nicht die Mondmenschen.

Der Jul ist dann mit dem Sibbi zu den Leuten raus und hat zugeschaut wie dieser seinen Namen auf alles mögliche kritzelte was ihm entgegengestreckt wurde. Jul hat kurz schweinische Sachen gedacht…sich dann aber für die keuschere Methode entschieden.

Culcha Candela kamen dann auf die Bühne und sangen lustige Lieder über Werkzeuge und so.

Schwer beeindruckt fuhren wir ins Hotel zurück um am nächsten Tag fit zu sein, denn…. Unser großer Tag warf seine Schatten voraus. Jul knallte sich ins Bett (wirklich komisch in der dritten Person zu schreiben, wenn man doch selbst den gleichen Namen hat ..hmmm…. ), Ben fiel in die Badewanne und Covic und David verwöhnten sich in der Sauna ? …Ein seltsamer Gedanke, aber…wir haben nicht weiter nachgefragt.

Um 9 uhr klingelte der Wecker. Anziehen, duschen und ab zum Frühstücksbuffet. „Möchten sie einen Kaffe?“ … „logo, wir zittern ja nochnicht genug“ 😀 …schön. Wir 4 also so richtig feierlich am frühstücken, als wir bemerkten, dass ein Tisch weiter gerade die Sportfreunde Stiller ihren Morgenschnaps tranken. Nain, …sie aßen natürlich ihr Frühstück, weil die eigentlich, so glauben wir, kaum Alkohol trinken. Zumindest nicht am Morgen. Egal.

Die Itchies und ihr Thimo kamen auch.

Um 10.30Uhr kam unser Shuttle zum Brandenburger Tor. Die Musik des Shuttlefahrers ließ sich nur schwer beschreiben, aber siedelte sich irgendwo zwischen EKG-Gerät und Baulärm an. Aber dies nahmen wir nur noch teilweise wahr, weil wir wie in Trance nur unseren großen Moment vor Augen hatten.

Den Berichten unserer Busenfreunde von Fathead, Pinksnotred, Stilldrift,Doyoumind usw zufolge soll es wirklich klasse sein auf der Bühne dort. Die hatten ja alle schon am Tag zuvor dort gespielt. Nur noch wir und Jenix hatten die ehrenvolle aufgabe am Tag der Deutschen Einheit auf die Bühne zu gehen. Von daher konnten nur wir und Jenix nichts erzählen, aber Jenix würden wir auch nicht als unsere Busenfreunde bezeichnen. Die Jenni ist ja schliesslich ein Mädchen. Da sagt man so was nicht.

Wir waren also dort, an jenem Ort wo bereits ganz Deutschland die WM 06 gefeiert hatte und trugen unser Equipment auf die Bühne. Allein das war ein ehrwürdiger Moment für uns. Wir hatten unsere Amps, Gitarren Drums usw schon etliche Male aufgebaut…. Aber nicht auf einer solchen Bühne… WOW.

Wir schauten ab und zu mal nach unten wo sich das Feld so langsam füllte. Mit großer Freude entdeckten wir eingige unserer mitgereisten Freunde. Maurice, Marko, Magnie, Ouzo, Mayer, Sina, Annika, Kling, Raffy und Hugo. (Geile Sache das Mitgekommensein. Bernd und seine Freundin waren auch da, aber die haben wir da nochnicht gesehen. Und unsere Freundin, mit der Jul am Tag zuvor geredet hat, aber den Namen nichtmehr weiss auch) ?

Soundcheck war schon Hammer als wir alles so einigermaßen eingestellt hatten Zockten wir den Refrain von Myfault. Unglaublicher Bühnensound und ein Mordsgefühl. Ab jetzt konnte nichtsmehr schiefgehen.

Also wieder runter.

Anastasia von MTV moderierte dann 5 Jungs aus Pforzheim an, die Grindcore mit Metalcore und Schlagerpop machen. Wir dachten dann „hmm, schade… sind wohl doch nicht wir..“ aber sie meinte wohl doch uns, denn die netten Bühnenhelfer und Koordinatoren und Co-Koordinatoren usw… schickten uns rauf auf die Bühne.

Wir schreiben die 12 Stunde des Tages der deutschen Einheit. 4 kleine Jungs aus dem idyllischen Dörfchen Huttenheim standen nun auf einer der größten Bühnen der Welt vor ca 100.000 Menschen die uns mit tosendem Applaus begrüßten.

Was dann geschah war wie ein Traum… Wir zockten unser fein säuberlich abgestimmtes Programm von exakt 25 Minuten und waren mächtig gut drauf. Wie sollte es auch anders sein auf einer solchen Bühne vor einer solchen Kulisse.

Der Menge schien es zu gefallen. David schwang seinen Bass, Ben sein Haupthaar, Jul schwang auch und Covic trommelte wie besessen.

„My fault“, „Subconciousness“, „No one else“ , „The right to say goodbye“ , „ cut your name into my heart“ und „my quest for happiness“ ….das waren unsere Songs die an diesem Tage auf der Setlist standen. Die Setlist hatten wir vergessen. Thomas hat uns aber gottseidank eine gegeben. Woher?….Keine Ahnung, aber Thomas ist ein Phänomen für sich. Ein Teufelskerl.

Und so fühlten wir uns auch als wir nach unserem letzten Song zu viert am Bühnenrand standen und mit den tausenden von Menschen im Hintergrund fotografiert wurden. Dieses bild haben wir uns schon so lange gewünscht und endlich bekommen.

Ich stell auch gerade fest, dass dieses Review nicht gerade von den sonst so gewohnten Scherzen, Gags und Kram durchzogen ist, sondern eher von Ehrfurcht und so weiter. Dies liegt einfach daran, dass es für uns wirklich etwas sehr Bedeutsames war ein Teil dieses Events sein zu dürfen…

Mit Beifall verließen wir die Bühne… und von da an gings rund! ?

Ganz schnell ins Hotel, duschen und wieder ab zurück auf das Festivalgelände. Besser gesagt in den Backstagebereich, der an Größe in etwa einem kleinen Festival glich. Die Anspannung und auch alles andere war gefallen, jetzt galt es den Pegel zu steigern. Also schnell 4 Bier geholt und angestoßen. Fotografen kamen und wollten uns fotografieren. Vielleicht waren es auch die „Men in Black“, die unsere Erinnerungen löschen wollten. Dies gelang ihnen aber noch nicht. Zumal ja eigentlich WIR die Men in Black sind oder „Tokio Hotel in erwachsen“ (danke BamS ? ).

Wir wollten mit unseren 4 Bier über die Straße in den Backstagebereich hinter der Bühne. Allerdings durfte man diesen öffentlichen Weg zwischen den beiden VIP-Bereichen NICHT mit Alkohol passieren, wodurch wir uns gezwungen sahen das erste Bier des Tage zu exen. War auch schön ?

Weiter ging es mit neuen Bieren und vielen neuen Bekanntschaften. Leute aus Funk und Fernsehen gaben sich hier die Becher in die Hand und die 10 Newcomerbands gehörten richtig dazu. Es war so klasse.

Im Laufe des Tages schauten wir noch die anderen Bands von den Tribünen aus an, ließen einige Bier und Jacky in unseren Mund fließen, erzählen, fotografierten und tranken mit den ganzen Leuten dort….. Wir waren einfach nur noch glücklich.

SO….. und jetzt… es wurde langsam dunkel… SCHLUSS MIT DEM MELANCHOLISCHEN GESÜLZE!!! ….. die 2 Promillegrenze war geknackt. Jetzt wurde es lustig 😀

Wir fuhren zusammen mit Jenix und so ins Hotel zurück, wo die Hotelbar auf uns wartete. Eigentlich fuhren nur Ben und Jul, also ich, mit…. Covic und David hatten wir vergessen. Die kamen mit dem nächsten Shuttle und Fathead und Pinksnotred und so.

Die Hotelbar im Mövenpick ist so etwas wie ein eigener Club. Eine riesen Bar mit allen Getränken, lauter Musik, coolem Style und ……… Zahlen auf den Getränkekarten, die wir noch gar nicht kannten… o.O

5,20 Euro kostete ein Bier 😀 …. „Naja, was kostet die Welt?“ dachten wir uns und bestellten munter drauf los.

Als dann nach einiger Zeit unsere Freunde von do you mind, Pinksnotred, fathead, jenix usw… richtig auf touren kamen… spielte der DJ „Deischkind – Remmidemmi“ ………. Wer uns kennt weiss was das heisst. Huttenheimer hält es bei diesem Song nicht auf den Sitzen. Also zumindest nicht mit dem Hintern auf den Sitzen…

Aufstehen und auf den Couchen und Tischen tanzen. PARTY war das… richtig geil! Silbermond und so waren auch dabei. Die feiern aber anders als wir. Die sitzen und schauen. ?

Selbst das Klo im Keller des Hotels bot genügend Platz um einen kompletten Flugzeugträger darin wenden zu lassen.

Auf dem Weg zum Klo entdeckte Jul ein Gerät mit dem man sich die Schuhe putzen kann, indem man auf einen Knopf drückt und sich dann drei Bürsten zu drehen beginnen.

Da er aber Schmerzen in den Bandscheiben hatte, hat er sich davorgesetzt und sich eine halbe Stunde den Rücken massieren lassen. Das war toll. Denk ich mir. Als Erzähler kann ich mir das ja nur vorstellen. Aber ich denke ich kenne den Jul gut genug. ?!? …(das ist nicht lustig, aber so ein Review kann man einfach nicht in der ersten Person schreiben, sosnt wird’s zu egozentrisch) ?

Die Nacht wurde immer später und die Augen immer schwerer. Ben und David hatten sich so um 3 oder 4 verabschiedet und Jul wollte so gegen 4 auch den Weg ins Bett antreten. Nach einem kurzen Gutenachtschwätzchen mit dem Manager von Jenix ging er ins Zimmer und legte sich …..fast hin. Denn kurz bevor er seinen müden Körper auf die Matratze hauen konnte, stand ein Covic im Zimmer und zog den Jul wieder mit runter. Naja, dann gings halt weiter. Noch ein Bier… die Schmerzen in seinen Füßen linderten sich erst als der Drummer von Fathead ihn darauf aufmerksam machte, dass er die Schuhe falsch rum anhatte…

Covic rauchte eine Zigarre für 21 euro 😀

Der DJ in dem Club war Hammer. Er hieß anders, aber nicht Thomas. Jedenfalls auch nicht Hammer, aber er war toll.

Zig von Fathead, ….die im übrigen neben Pinks not Red und AVID* als Sieger des letzten Votings hervorgingen bekam irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr Hunger. Covic und Jul auch. Also ging Zig los und suchte Essen.

…ACHTUNG… Brüller!! ….

Zig ruft an: „Jul , Covic kommt hoch und nehmt euch 2 Gabeln mit“

Juhu…. Jul und Covic als schnell zur Rezeption, um halb 6 zwei Gabeln bestellt und mit dem Fahrstuhl hochgefahren. Im Zimmer 456 (dem Zimmer von Fathead) lagen Nudel mit toamtensoße auf dem Bett und auf dem anderen Bett der Bassist Ilja. Der wurde mit Küssen geweckt und freute sich kaum. Recht wenig eigentlich, aber wir freuten uns und begannen zu essen. Die weißen Bettlaken werden bestimmt immer eine gute Erinnerung an uns und die Nudel haben.

Zig berichtete uns ganz stolz, dass diese leckeren Nudel ….die wirklich lecker waren…. Nur 1,70 Euro gekostet hatten!! … Wow.. cool. ……………. *lool* …….nur leider hat das Taxi zum Imbiss 18 Euro gekostet! 😀 :D…. loool. Wir haben uns vor lachen so weggeworfen! 😀 Is der doof. Hahaha… aber nett. Hat uns ja schliesslich Essen mitgebracht. Schon ein netter Junge mit Bildern auf der Haut.

Naja, irgendwann packte uns dann auch die Müdigkeit und wir tranken ein letztes bier für 5,20 an der hotelbar und gingen ins Bett.

Die nächsten erinnerungen waren dann am nächsten Morgen als um 9 der Wecker klingelte und wir zum Frühstück gingen. ? Man traf die anderen Bands wieder und, selbst wenn man kaum aus den Augen schauen konnte, freute man sich erneut.

Es gab ein reichaltiges Frühstücksbuffet und danach wurde der Bus beladen. Danach folgte eine lange Verabschiedungszeremonie mit allen Bands die wir mochten und die uns auch mochten.

Jenix hatten einen eigenen Bus mit ihrem Namen drauf und Bildschirmen. (die waren im Angebot und es gab eine GreenDay Live DVD dazu. GRATIS!!)

Covic hat dann einen JoyBecameClear Aufkleber dazugeklebt. Fanden wir auch sehr schick.

Dann sind wir mit feuchten Augen losgefahren und haben gewunken und so… Es war schon komisch.

Eine gute Stunde sind wir wieder durch Berlin gefahren bis wir auf der Autobahn waren.

Auf der Autobahn dann das gleiche Spiel wie immer. Bens Haare waren zerzaust, und wir versuchten zu schlafen. Dies gelang uns allerdings nicht.

Also beschloss Covic aus langeweile zu stinken. Dies konnte er gut. Wir haben jedoch auf Applaus verzichtet. David musste auf den Rastplätzen noch einige Male von Ben gewickelt werden und der Bus brauchte Luft. Und Benzin. Luft allerdings mehr. ?

So gegen halb 10 waren wir dann wieder zu Hause in Huttenheim. Dort brachten wir noch den Bus zurück und uns gegenseitig heim. Silvia verabschiedeten wir dort auch. Heim, duschen und schlafen.

Jetzt, 2 Tage danach, sind wir immer noch auf Wolke 7 und können es kaum fassen was wir in Berlin erleben durften. Wir sind allen so dankbar dafür. Den Leuten die für uns gevotet haben, den Leuten die uns in München weitergebrüllt haben, den Leuten von Coca-Cola (der besten Marke der ganzen Welt) und den Bands die wir dort kennenlernen durften.

Wir haben beschlossen weiterhin zusammen Musik zu machen und Konzerte zu spielen. Wir hoffen dass euch das freut. ….Ansonsten frage ich mich, warum ihr euch so ein doofes Review bis zum Schluss durchlest ?! 😀 😀

Wir haben euch gern ? Eure 4 stolzen Buben von JOY BECAME CLEAR